Freitag, 3. Juni 2011

Tornado Pictures of Joplin, Missouri


Nach dem verheerenden Tornado in Missouri hier ein paar Bilder im Video der Trucks vom Flying J in Joplin, MO.


Ich hatte einen Trip nach Idaho, Oregon und Washington State als der Sturm über Missouri niederging. Für Missouri war ich eigentlich eingeplant doch der Trip wurde kurz vor der Abfahrt storniert. Glück gehabt.

Der fette Tornado war als F-5 klassifiziert worden, was schon den größten aller bekannten Tornados gleichkommt.

Auf dem Flying J Truckstop, den ich dort unten in Joplin ebenfalls gerne ansteuere, hat er die Trucks umgeworfen und durcheinander gewirbelt, als seien sie aus Papier gewesen.

Es muss schon echt schlimm sein, wenn du in deiner Kabine liegst und schläfst und so ein Sturm hebt den kompletten Truck auf und schmeißt ihn wo anders wieder hin. Wer sowas überlebt, der kann echt von Glück reden.

Nord Amerika ist ja bekannt für seine starken Tornados, die sich wie aus dem Nichts plötzlich und unerwartet aus einer Schlechtwetterwolke heraus auf das Land absenken und mit ihrer sich drehenden Säule alles aufsaugen, was nicht fest genug im Boden verankert ist.
Der Tornado in Joplin traf am frühen Abend des 22. Mai 2011 auf Land. Es war ein typischer Frühlingstag in den Ozarks, an dem Unwetter drohten, sagte Steve Runnels, Meteorologe für die Warnkoordination beim Nationalen Wetterdienst in Springfield, gegenüber USA TODAY zum zehnten Jahrestag des Tornados. „Wir
haben vor allem mit Stürmen gerechnet, die wahrscheinlich sehr großen Hagel produzieren würden“, sagte Runnels. „Tornados waren zwar möglich, aber wir mussten nicht unbedingt darauf achten.“
Die Schneise des Tornados war 35 Kilometer lang, davon 21 Kilometer durch die Stadtgrenzen von Joplin. Auf dem Höhepunkt war er etwa 1,2 Kilometer breit, und die Windgeschwindigkeit erreichte über 320 km/h. Runnels sagte, der Tornado, der auf der Fujita-Tornado-Intensitätsskala mit EF-5 eingestuft wurde, habe sich „mit einer Geschwindigkeit von 24 bis 48 km/h über einem dicht besiedelten Gebiet bewegt“. „Um das in Relation zu setzen: Er hätte zwei Minuten gebraucht, um über Ihr Haus hinwegzufliegen“, sagte er. Durch diesen Tornado in Joplin, Missouri, sind 158 Menschen ums Leben gekommen.

„The Twister: Caught in the Storm“ ist ein abendfüllender Dokumentarfilm, der die Geschichte des Tornados der Klasse EF-5 erzählt, der im Mai 2011 durch Joplin, eine Stadt mit rund 50.000 Einwohnern, etwa 120 Kilometer westlich von Springfield, fegte.
Er erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Menschen, deren Highschool-Abschlusstag von der Naturkatastrophe betroffen war.

Regie führte Alexandra Lacey, eine in Großbritannien lebende Filmemacherin, die für ihre Arbeit an Projekten wie „Tinder Swindler“, „American Nightmare“ und „Three Identical Strangers“ bekannt ist. „Dieses katastrophale Ereignis verwüstete Joplin, doch seine Gemeinde überwand es, baute sich wieder auf und wurde zu
einem bleibenden Symbol der Hoffnung“, heißt es in der Inhaltsangabe des Dokumentarfilms. Der Film „zeigt adrenalingeladene Aufnahmen aus dem echten Leben, gefilmt von Menschen aus Joplin, die uns ins Auge des Sturms führen.“

„Twister: Gefangen im Sturm“: Die Doku über den Tornado von
2011 in Joplin, Missouri, ist jetzt bei Netflix zu sehen.

2 Kommentare:

  1. God bless them all... Hope they are safe and could win bad condition to get better for tomorrow.

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  2. Hi Axel,
    echt unschöne Bilder!!
    Da kann man nur froh sein wenn man nicht vor Ort war und ich hoffe das es keinen der Trucker dort erwischt hat und sie sich alle vorher in Sicherheit bringen konnten!
    Gruss Dirk!!

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