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Samstag, 9. April 2011

Es liegt auf der Hand - Fred ist ein Denunziant !


Eilmeldung !


Die Klobürste und Abfalltonne Fred Schweinewede junior hat mal wieder den Versuch unternommen den Amperebear zu denunzieren und fälschlicherweise zu verdächtigen. Das ist auch nicht das erste Mal, dass der blöde Köter eine E-Mail an ihm wildfremde Arbeitgeber schickt. Diesmal hat es den Disponenten vom Dirk erwischt. Der Dirk M. aus H. ist über den Trottel von der dritten Bank aus New Brunswick sehr erstaunt. Der kann ja sogar schreiben. Nein, also wirklich, soviel Intelligenz hätten wir der Schweinebacke gar nicht zugetraut. Wir gehen sogar davon aus, dass der Verfasser der in diesem Blog abgebildeten E-Mail tatsächlich mit der selben E-Mail-Adresse geschrieben worden ist, an die mein altes Laptop mittels Fred’s Trojaner automatisch E-Mails versendet hat.

Mann, das hat die Spaßbremse Schweinewede aber fein gemacht. Aber halt mal, warte, was bedeutet das wenn der schreibt ein Verfahren ist am Laufen?

Hat er sich etwa schon wieder verfahren und muss laufen, weil er seinen Truck schon wieder schlafen gelegt hat? Ja, richtig, Klobürste hat seinen Truck umgeschmissen und das ganze auch noch auf einem Parkplatz. Das kann man sich bei Youtube ansehen. Dieser Schweinewede ist eben nicht die hellste Kerze auf der Tanne und so versucht er sich zu profilieren, in dem er Leute per E-Mail mit falschen Behauptungen belästigt. Pupsköttel will wohl mit seinen Lügenmärchen über mich Eindruck schinden, was aber mit einem Intelligenzquotienten weit unterhalb der Körpertemperatur einer verwesten Leiche kaum zu schaffen wäre.

Ist die blöde Kuh am Straßenrand eigentlich auch schon verwest? Dann kann der Schwanzwedler ja endlich aufhören seinen stinkenden Fisch in ihre Dose zu tauchen und ihr besser zu einer neuen Melkmaschine verhelfen, damit die fette Kuh beim Hamburger fressen nicht mehr so laut furzt.

Hat Bettpfanne eigentlich mal darüber nachgedacht, dass falsche Behauptungen gegenüber Dritten als Verleumdung einen Straftatbestand erfüllen?

Interessant ist auch, dass Häuptling stinkender Fisch irgendwelche Trojaner hinter dem Link in der E-Mail versteckt die der Volker anklicken sollte um ihm dann nahezulegen, Dirk solle seine Urlaubspläne überdenken. Der hat doch nicht alle Tassen im Schrank !

Dirk wird sich von so einer E-Mail garantiert nicht den Urlaub vermiesen lassen. Ich bin sicher, Volker und Dirk haben sich bereits köstlich über die E-Mail dieser völlig verkorksten Lachnummer amüsiert.

Nichts desto trotz hat Runkelfresse die blöde Kuh ja auch nicht grundlos vom Straßenrand aufgelesen.


Der kläffende Fred wollte dem Amperebear nur eins auswischen und hat deshalb ganz nebenbei dafür gesorgt, dass sich Frau Ricarda in Manitoba mit der Entführung von Nathalie strafbar gemacht hat. Seinen  Lebenslauf hat er ja damals bereitwillig auf seiner Homepage veröffentlicht aus der auch hervorgeht, dass Fred nur ein kleiner Möchtegern ist, der vor seiner Zeit in Kanada allenfalls 7,5 tonner gefahren hat. Der ist das typische Beispiel eines vorlauten Nichtskönners, welcher sich im Internet als große Nummer ausgibt. An der Tastatur sieht ihn ja auch keiner. Da kann er die Leute denunzieren wie es ihm passt. Bei der kanadischen Zollbehörde CBSA ist er bereits Stammkunde von deren Posteingang in deren E-Mail-Postfach. Denen gibt er regelmäßig meine Trucknummer und die Licence Plate Number durch, damit er mir den Spaß am Bordercrossing versaut, weil die CBSA das selbstverständlich ernst nimmt wenn Fred behauptet, der Fahrer würde Drogen aus den USA nach Canada schmuggeln.

Sitzt dir diese Flachzange dann aber plötzlich gegenüber, dann ist er ganz klein mit Hut. Aber warte mal ab, man trifft sich immer zweimal im Leben.

Dienstag, 1. März 2011

Rubber Duck`s Tracks and the Sunny Side of Life

Lange habe ich ueberlegt ob ich nicht mal wieder was aus meinem Privatleben schreiben soll, bin aber zu der Ueberzeugung gekommen das es doch eigentlich schon genuegend Informationen ueber mich im Internet gibt. Meine Ex-Frau und ihr staendig arbeitsloser Freund schreiben schon genug Unsinn ueber mich, was eigentlich nur zeigt, wie Sie ihr derzeitiges Leben doch ankotzen muss.
Mir jedenfalls geht es beruflich und auch privat sehr gut und ich geniesse das in vollen Zuegen.
Die Probleme anderer Leute lassen mich kalt, ich hatte schon selbst genug, aber auch Freunde und Kollegen raten mir staendig: "Lass Sie doch einfach labern." Das werde ich auch tun.
Als mein Truck nun drei Tage lang im Winnipeg Shop stand, fuer die Arbeiten haette wohl ein halber Tag ausgereicht, hatte ich etwas Zeit mich um ein paar private Dinge kuemmern zu koennen. Seit meine Frau sich mit mit ihrem Freund aus dem Staub machte, sie verkaufte auch illegalerweise meinen Pick up Truck und raeumte mein Haus leer, hatte ich keinen Privatwagen mehr und erledigte deshalb meine Privatfahrten mit meinem International oder griff auf einen Mietwagen zurueck. Auf Dauer kann das auch ganz schoen teuer werden, darum habe ich meinen Ford Dealer besucht und einen neuen Truck bestellt.
Als die canadischen Lachnummern unseres Shops meinen Truck endlich wieder ins Rennen schickten stand auch schon ein vorgeladener Trailer zur Abfahrt nach Phoenix/Arizona bereit. Also schnell meine Ladepapiere mit dem entsprechenden Barcodeaufkleber an den Broker gesendet und ab ging es auf den 3.270 km langen Trip nach Phoenix. Runter bis Kansas hatte ich Schnee und es schien kein Ende zu nehmen mit diesem Wetter. Ueber Dodge City fuhr ich southbound und crosste Oklahoma und Texas bis ich in New Mexico auf die Interstate 40 abbiegen konnte. New Mexico - I40, das erinnert doch irgendwie and Rubber Duck, die Gummiente mit seinem schwarzen Mack aus dem Movie Convoy.
In Albuquerque am Flying J legte ich eine Pause ein und liess mich von der netten Chinesin fuer 60 bucks mal so richtig durchkneten waehrend mein Truck im Shop ein paar neue Dichtungen bekam. In Winnipeg sind die Shop guys echt unfaehig !
Eigentlich hatte ich an diesem Tag noch Fahrzeit uebrig, war aber nach dem Massageprogramm so entspannt das ich einfach keinen Bock mehr auf Fahren hatte und wurde nach dieser kurzentschlossenen Planaenderung vom Betreiber des Shops und seiner Frau zusammen mit drei anderen Truckern zum hausgemachten chinesischen Essen eingeladen.
Am naechsten Tag ging es dann ganz entspannt weiter nach Arizona.
Wer zu langsam fuer die linke Spur ist, der schaltet seine Warnblinkanlage ein wegen Safety First.
Mein CAT zieht aber dank amerikanischer Diagnose und Einstellung auch im beladenen Zustand gut die Berge hoch womit ich einen Dieselmehrverbrauch durch Leistungssteigerung stoppe, da ich einen hoeheren Gang benutzen kann und schneller oben ankomme.

Ich liebe diese Weiten und das schoene Wetter des Suedens. Man kann diese Momente leider nicht auf Fotos festhalten und doch hat man den Eindruck dem Himmel ein Stueck naeher sein zu duerfen. Ein halbes Jahr lang Winter in Canada zu haben ist schon ganz schoen lange, da kommt so ein Trip in den Sueden natuerlich wie gerufen um wieder Sonne in das Herz zu lassen.
"Breaker One Nine - Smokey Bear in the middle - Cube`s locked up". "Ten Four - thank you Driver - have a safe one."
So oder so aehnlich kommen die Stimmen der Trucker aus dem Lautsprecher des CB Radios. Der Sherriff lauert auf dem Mittelstreifen des Highways waehrend die Wiegestation geschlossen hat. 10-4 (verstanden).
Wie war das doch gleich: Es gibt keine Stelle in der heiligen Schrift and der es heisst, du sollst nicht voll aufs Gas treten.
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Und wenn Bruder Rubber nur 65 fahren will, es stoert hier niemanden.
Freie Fahrt fuer freie Buerger, 75 mls sind erlaubt.
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Die Arizona Stateline auf der I40. Sehe ich hier etwa Schnee ???
Ich kann das weisse Zeug nicht mehr sehen, ab in den Sueden.
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Bei Haeuptling Geronimo und seinen Kumpels den Indianern aus dem Wigwam hat der Kriegstanz wohl das schlechte Wetter ferngehalten.
Touristen sorgen derweil fuer seinen Lebensunterhalt und der Laden brummt.
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Parallel zur I40 laufen auch noch Teile der legendaeren Route 66 an der Interstate vorbei. Bei sovielen touristischen Attraktionen krieg ich doch gleich doppelt gute Laune und die Arbeit macht doppelt soviel Spass.
Also rauf nach Flagstaff.
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Da oben auf dem Pass liegt natuerlich wieder Schnee, na immerhin sind die Strassen frei und das Wetter ist schoen. Der Fahrer des Greyhound Busses wird das nach seinem Break-Down wahrscheinlich anders sehen aber dank schneller Hilfe haengt der Bus schnell am Tow Truck.
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Blinker links und ab dafuer. Irgendwann muss der Schnee doch mal wieder weg sein.
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Phoenix, Arizona.
Welch Wetterveraenderung. Hier ist es Super warm und ich bin endlich im Sueden.
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Da brauch ich doch erstaml `nen coffee to go.
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Und weil es hier im Sueden so schoen ist und ihr so hungrig auf neue Truck Bilder seit, hab ich natuerlich auch welche fuer euch gemacht.
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"Nebraska Trucker"
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"Skateboard Tom"
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"Deutsch Trucking"
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schoener gruener Peterbilt, ob der Fahrer deutsch versteht ?
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Dieser Kenworth T2000 hat sicher schon seine Gebrauchspuren aber das Skelett erinnert mich doch stark eine unseren alten Freund Holger Menzel. Ja so koennte das enden wenn man immer ueber andere Leute Vorurteile faellt, die man selbst nicht kennt. Und Holger ist nun wirklich nicht in der Situation anderen Leuten ueberhaupt was vorzuwerfen denn wie nicht anders erwartet muss er wohl erstmal vor seiner eigenen Haustuer kehren welche noch nichtmal seine eigene ist. Ich hab jedenfalls zwei gute Banken die dank meiner guten Credithistory gerne die Finanzierung meines Hauses uebernahmen. Schoen bloed ist, wer da beim Abzocker Mike Schmuck betteln geht und dann nicht bezahlen kann. Was seit ihr doch fuer Pfeifen !
Also ich finde den T2000 trotz seiner Beulen schoen, ob mit Holgers Knochen oder ohne.

Montag, 20. Dezember 2010

Time to say Goodbye

Ja liebe Leser, wie es aussieht ist mit dem kommenden Weihnachtsfest auch das Jahr 2010 fast vorbei.
Fuer mich bleiben Erinnerungen an eine perfekte Auswanderung im Maerz 2009, welche schon bald durch die Firma mit den goldenen Vorzeige-Trucks mit ihrer "I give a shit"-Arbeitsweise (wie ueberall in Canada) und dem Beluegen von unwissenden Immigranten auch fuer mich fast in einem Desaster endete. Meine untreue Ehefrau setzte dem ganzen noch die Krone auf als sie ein Jahr spaeter mit Gewalt eine Trennung durchsetzte und krimminell wurde.
Auch die Provinz Manitoba hat es mir mit ihren Gesetzen nicht leicht gemacht, auch wenn ich einiges dabei von Native America lernen konnte. Am schlimmsten finde ich es das den meissten unschuldigen Buergern, die in irgendeiner Weise mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind, vom Staat eingeblaeut wird, sich vor Gericht schuldig zu bekennen damit sie schnell wieder aus allem raus sind, aber wohlwissend das dies fuer immer und ewig in ihrer Akte stehen wird. Der Staatsapparat macht es sich eben leicht und die Police bekommt dementsprechend Rechte und haut drauf, natuerlich nur inoffiziell, das versteht sich wohl von selbst.

Aktuell bin ich gerade vom Trip aus Pennsilvania zurueck in Winnipeg. Aus dem von mir erfragten Trip nach Florida wurde leider wieder nichts, Rates zu billig, dafuer geht es nochmal nach California, Liefertermin noch vor Weihnachten, na das klingt doch gut.

Also euch allen frohe Weihnachten und alles Gute fuer das neue Jahr in dem ja bekanntlich alles besser wird.

Eins ist ganz sicher, die Sonne wird auch naechstes Jahr Morgens auf- und Abends wieder untergehen ohne mich an meiner Arbeit zu hindern. Ganz im Gegenteil, sie weist mir den Weg.

God bless.





Donnerstag, 1. Juli 2010

She Won't Be Lonely Long


Irgendwie trägt sie ihr Kleid etwas enger. Irgendwie starrt sie, als
wolle sie ein Feuer entfachen. Irgendwie tanzt sie und trinkt kühles
Patron. Wenn sie jetzt einsam ist, wird sie nicht lange einsam sein.
Der Himmel helfe dem Narren, der ihr Unrecht angetan hat. Es ist
zu spät, schade, sie ist zu weit weg. Daran hätte er denken sollen,
bevor er sie ganz allein zurückließ. Wenn sie jetzt einsam ist, wird
sie nicht lange einsam sein.

Irgendwie errötet sie, und man merkt, dass sie sich nicht sicher ist.
Sie lässt dich wissen, dass sie etwas vorhat, was sie noch nie getan
hat. Heute Nacht möchte sie einen Fremden in den Armen halten,
aber nicht den zu Hause. Wenn sie jetzt einsam ist, wird sie nicht
lange einsam sein.

Der Himmel helfe dem Narren, der ihr Unrecht angetan hat. Es ist
zu spät, schade, sie ist zu weit weg. Daran hätte er denken sollen,
bevor er sie ganz allein zurückließ. Wenn sie jetzt einsam ist, wird
sie nicht lange einsam sein.

Wenn ich so eine Frau hätte, Mann, ich würde sie wissen lassen, ich
würde sie festhalten, ich würde sie nah an mich drücken, ich würde
alles tun, um sie wissen zu lassen, sie wäre nie allein.
Der Himmel helfe dem Narren, der ihr Unrecht getan hat. Es ist zu
spät, zu schade, sie ist zu weit weg. Daran hätte er denken sollen,
bevor er sie ganz allein zurückließ. Wenn sie jetzt einsam ist, Herr,
wenn sie jetzt einsam ist. Wenn sie jetzt einsam ist, wird sie nicht
lange einsam sein.


Clay Walker

Sonntag, 6. Juni 2010

I Pray for you !


WME Truck auf dem Perimeter Highway westlich von Winnipeg

Nach den Eskapaden meiner Ex-Frau nun wieder zum Wesentlichen.
Wenn auch schleppend, so geht es für mich doch auch weiterhin geradeaus wie gehabt. Meine ersten vier Trips in die USA hab ich seit meiner fast zweimonatigen Erholungspause auch schon wieder hinter mir. Der CAT werkelt noch immer wie ein schweizer Uhrwerk, muss er auch, denn zu Fahren gibt’s momentan genug.
Ich habe häufig schon eine Order für die Anschlussladung im Qualcomm bevor ich überhaupt leer bin. Trotzdem lasse ich es langsam angehen und strecke meine Pausen bis ich ausgeschlafen habe. Schließlich wartet nun zu Hause niemand mehr auf mich.
Meine Ex ist mit ihrer geistig gestörten Lokusbürste Fred Schwanewede nach New Brunswick durchgebrannt und ganz ehrlich, ausnutzen kann ich mich auch selber, da brauch ich die nicht dazu. In meinen Nachbarkreisen fielen schon die Worte
Hooker und Bitch über meine Ex. Naja, gesehen haben die Neighbors ja genug.

Von Winnipeg bis zu dem Haus mit dem blauen Dach in der Old Line Road in Carlingford, wo die Bitch mit der Klobürste Fred bis zuletzt gewohnt haben soll, sind es übrigens 2.931 Kilometer. Ich bete für ein schnelles Lebensende dieser
Abfalltonne. Möge er mit höllischen Schmerzen abtreten.
Ich möchte aber an dieser Stelle nicht weiter ins Detail gehen, mehr Info dazu kommt später.
Was nun der allmächtige Lord Jesus damit zu schaffen hat, dürfte wohl jedem Christen bekannt sein. Kein Gericht der Welt kann über seinem Urteil stehen. Zur Erinnerung, so steht es geschrieben:

Du sollst nicht ehebrechen. 
(2. Buch Mose 20. 14)

Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen
beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit
der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat.
(3. Buch Mose 20. 10)

Nun habe ich lange überlegt, wie das mit dem - des Todes sterben - denn wohl gemeint sein könnte. Die Antwort darauf gab mir ein Pastor aus Manitoba. Der sagte, ist doch klar, die kommen nicht in den Himmel. Aber es steht auch geschrieben, dass man seinen Feinden verzeihen soll. Das mach ich gern, denn so schnell versauen die mir meine Laune nicht und ich muss sie nicht dafür hassen. Das gilt übrigens auch für all die deutschen Lügner und Geschichtenerzähler in Winnipeg. Spart euch das, ihr kennt mich noch nicht einmal. Ist auch ganz gut so, ich passe sowieso nicht in euer typisches Bison-Deutscher-Fahrer-Bullshit-Erzähl-und-alles-glaub-System.

Andererseits zeigt mir dieser Fall aber auch, dass ich eine ganze Menge Freunde habe, die noch immer, oder auch wieder, zu mir halten und es werden immer mehr. Herzlichen Dank euch allen.

Frei nach Jaron and the Long Road to Love: Pray for You.



Samstag, 29. Mai 2010

My wife Ricarda is gone



Es war ja bereits vorauszusehen, da lässt dieser Volltrottel Fred Schwanewede Junior aus New Brunswick seine Frau und seine drei Kinder, mit denen er 2007 aus der Eifel nach New Brunswick in Kanada ausgewandert ist, einfach sitzen weil er mit Ricarda durchbrennt und zerstört somit mal eben zwei Familien.
Gratulation zu dieser Meisterleistung eines hirnlosen schwanzgesteuerten Patienten mit geistiger Sinnesbeeinträchtigung, offenbar geboren aus dem rektalen Hinterausgang einer Darmkrebspatientin mit dem gleichen angeborenen Gehirnschaden mit adaptiven Fehlverhalten !
Inzwischen hat dieses kriminelle Subjekt mit Ricarda mein Haus in Winnipeg leergeräumt und ist mit ihr und meiner Tochter Nathalie in die Provinz New Brunswick abgehauen. Das gibt’s nicht meint ihr?

Da gibt’s noch viel mehr, dazu komme ich aber später noch.


Bei Youtube gibt's auch ein Video von dem hungrigem Wolf im Schafspelz.
Guten Appetit !


Freitag, 1. Januar 2010

There Goes My Life !




So sieht es aus, Daddy trauert und liebt. Stirbt die Hoffnung zuletzt?
Da kommt man nichtsahnend nach Hause und was findet man vor? 
Die untreue Ehefrau ! 
Die geht die doch echt fremd mit so einem deutschen Trottel aus New Brunswick. Mann, ist mir schlecht !
 
Euch allen, liebe Leser, ein frohes neues Jahr 2010.

There Goes My Life - Kenny Chesney

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Alle Wetter !

Sonnenschein, Thunderstorm Warnungen und plötzliche Wintereinbrüche gehören hier in Nord-America um diese Jahreszeit zum Standartprogramm. Ich bin mittendrin statt nur dabei, während ich mit meinem roten Truck durchschnittlich 3.300 Meilen in der Woche hinter mir lasse. Der letzte Trip war auch wieder so ein Kracher, runter nach Texas, dann über Arkansas und Missouri rauf nach Saskatchewan und weiter an die Küste von British Columbia. Allein auf dieser Tour fuhr ich 7021 km und habe incl. Mountaindriving und overnightidling ca. 2900 Liter Diesel verbraucht, was einen Verbrauch von 41,30 l/100km ergibt. Mehr Diesel spart hier übrigens, wer entweder die entsprechende Zusatzheizung im Truck hat, oder wer Nachts friert. Bei einem Idle-Speed von 850 bis 900 U/min schläft es sich aber ganz gut und ausserdem stellt die leicht erhöhte Motordrehzahl den Öldruck sicher. In der Werkstatt war ich auch und habe meine bestellte Frontscheibe bekommen. Jetzt gibts endlich wieder Bilder ohne den hässlichen Riss in der Scheibe.


Starke Regenfälle in Little Rock, Arkansas, und es hörte einfach nicht auf zu regnen. "tons of water" nannten die U.S. truckers das, was hier auf dem Bild noch harmlos aussieht.

Ab Kansas City fielen die Temperaturen dann unter den Gefrierpunkt und was Streckenweise zu Black Ice führte und somit einige Unvorsichtige Autofahrer in the Ditch verfrachtete.
Auch in Fargo, Nord Dakota, war es am Abend noch etwas weiss, am nächsten Morgen war auch der Rest Schnee geschmolzen.
Ich fuhr dann über Regina, Saskatchewan richtung Westen weiter. Dort auf dem TransCanada Highway sah es genauso aus. Auf der Strasse war vom Schnee nichts übergeblieben, lediglich der Rest auf den Feldern verwiess auf den kommenden Winter.

In Calgary, Alberta war es dann morgens wieder weiss und ich freute mich schon auf die verschneiten Berge.

Auf dem Weg in die Rocky-Mountains kam es dann aber auch wieder anders, Schneefrei bis an die Westküste.




Die Berge waren schon schneebedeckt, auf der Strasse hörte es aber bereits hinter Calgary wieder auf mit der Schlittenfahrerei.


In Delta, (Vancouver) B.C. am Autohafen. British Columbia ist ja bekannt für sein mildes Klima. Der Pacific bringt nicht nur die Buckelwale, sondern auch erträgliche Temperaturen an die Küste.


Autofähre im Hafen von Delta, BC



Langsam ist es nun also Zeit für die Natur und seine Bewohner, sich auf den kommenden Winter einzustellen.

Ich denke aber, alles halb so wild. Wir haben hier bei weitem nicht den Verkehr auf der Strasse, wie wir das aus Europa kennen, ausgenommen in den grossen Städten.

Das Land ist hier die Ruhe selbst und mir gefällts.














Ricarda hat inzwischen erfolgreich dem ersten Teil des Manitoba Entry Program beigewohnt und auch den anschliessenden Benchmarktest bestanden. Mit diesem wird sie bald die University of Manitoba besuchen. Die Kosten dieser Ausbildung übernimmt die Provinz Manitoba in voller Höhe.
Auch Nathalie kommt in der Schule absolut gut klar. Die englische Sprache spricht sie bereits fliessend und sie hat eine Menge Spass dabei. Das einzig auffällige an ihr seien ihre blonden Haare, so ihre Klassenlehrerin.
Nathalie freut sich jedenfalls schon auf den nächsten Schnee. Dann, so sagt sie, kann sie mit ihren Freunden wieder Schneemänner bauen.

Sonntag, 2. August 2009

Texas und canadische Erdbeeren

Viele von euch werden sich fragen, was machen eigentlich Amperebear`s Maedels wenn er in Texas unterwegs ist ?
Na sieht man ja. Die gehen aufs Erdbeerfeld und pfluecken fleissig die roten Fruechte. Natuerlich haben sie mir auch welche davon uebrig gelassen. Einfach lecker.

Ich bin hier inzwischen in Texas angekommen und werde heute Abend ein Texas-Steak probieren.
Vielleicht gibts dazu Konny Reimanns BBQ Sauce, der wohnt hier ja ganz um die Ecke.
Ein kaltes Bier waere ihm aber bestimmt lieber. Hier ist es zur Zeit sonnig und sehr warm bei 36 Grad Celsius, welche aber im gut klimatisiertem Truck gut auszuhalten sind. Wenn man allerdings aussteigt ist das wie der Schlag mit dem Hammer vor den Kopf.





Montag, 13. April 2009

Also erstmal Urlaub ? ... oder wie wandert man richtig aus ?

Diese Frage stellte sich uns natürlich auch. Am besten ist, so dachten wir, man geht die ganze Sache relaxed an und überstürtzt nichts. So planten wir unsere Auswanderung ins noch winterliche Canada mit einer Sightseeingtour quer durch Ontario, um vorab schonmal was von der schönen Gegend kennen zu lernen. Ist ja auch nur fair gegenüber meiner Family, die ja die nächste Zeit in Winnipeg verbringen wird, während ich beruflich bedingt überall hin reisen darf.

Am 10.März 2009 ging es also los zum Airport nach Hannover.

Natürlich reisten wir standesgemäss mit einem Chevy-Van, den uns unser Freund Peter Witt als Flughafenshuttle zur Verfügung stellte. Er liess es sich natürlich auch nicht nehmen, als Repräsentant der Van-Family aus dem Grossraum Osnabrück, unser Chauffeur zu sein .

Die Mitglieder der Van-Family signierten uns zum Abschied sogar eine Canada-Flagge, welche uns Peter noch am Tag der Abfahrt überreichte.
Während der Fahrt zum Flughafen blieb uns noch Zeit, um über vergangenes nachzudenken. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn man plötzlich alles Bekannte hinter sich lässt und genau weiss, das es wohl nicht wieder kommt.

Hatten wir doch am Samstag zuvor noch ausgibig mit unseren Freunden gefeiert, so mussten wir doch feststellen, das einem die besten Freunde bis zum Schluss erhalten bleiben. Es blieb nicht aus, das auch der Trennungsschmerz zeitweise siegte und uns den Blick nach vorn erschwerte.
Meine Frau Ricarda hatte aber alles gegeben, um den Freunden einen angenehmen Abend zu bieten und versüsste den mit einem selbstgemachten Canada-Cake.




In Hannover Langenhagen noch ein letztes shake hands, letzte Verabschiedung der noch mitgefahrenen Freunde, auch die ganz kleinen waren dabei, jetzt ging es los.



Unser Abenteuertrip begann mit dem Einstieg in die KLM-Cityhopper, welche eine zweimotorige Propellermaschine war.
Schnell waren wir in den Wolken verschwunden um bereits nach 1h und 10 min. in Amsterdam Schiphol zu landen. Hier stiegen wir in einen Airbus A370 ein, der uns mit einem unglaublichen Schub wieder in die Lüfte bewegte. Diesmal aber mit dem Ziel Toronto International Airport.



Der erste Weg führte uns nach unserer Ankunft in Canada noch im Flughafen zum office von Immigration Canada. Hier warteten wir über eine Stunde darauf, endlich abgefertigt zu werden. Der nette Officer hinter dem Schalter musterte uns und wir gaben ihm die Empfehlungsschreiben der Botschaft in Berlin und unsere deutschen Pässe. Nach etwas smalltalk (ohne die englische Sprache geht hier garnichts) bekamen Ricarda und ich je ein workpermit und Nathalie ein studypermit in den Pass getackert. Mit den Worten "Welcome to Canada" hiess uns der Immigrationofficer Willkommen und entliess uns sogleich in unser neues Leben.

Unser Plan sah vor, einen zuvor gebuchten Mietwagen in Toronto am Airport in Empfang zu nehmen. Dafür war anfänglich ein Mid-Size-SUV gebucht. Als der freundliche Mitarbeiter der Autovermietung dann aber sah, wieviel Gepäck wir dabei hatten, zog er es vor, uns einen Full-Size-SUV anzubieten, der wirklich all unser Gepäck schlucken konnte. Mit 8 Zylindern und 5.3L Hubraum war dieser 07er Chevy Surburban eigentlich genau das Fahrzeug, was für eine entspannte Fahrt über den Highway 17 nötig war. Wenn man seine Auswanderung schon mit Urlaub beginnt, dann will man ja auch was davon haben.

Es war aber schon ziemlich spät an diesem Dienstag, wir hatten ja schon einige Stunden hinter uns und bedingt durch die frühere Umstellung der Sommerzeit in Canada waren wir jetzt 5 Std. vor der deutschen Zeit.

Also ging es erstmal planmässig ins Hotel. Wir hatten ein Zimmer in Markham reserviert, was etwa 20km nord-östlich von Toronto liegt.

Nach einer angenehmen Nacht frühstückten wir erstmal ne dicke Portion Ham and Eggs mit Toast, Würstchen, Pancakes und Coffee bis zum Abwinken.

Gut ausgeruht und gestärkt machten wir uns dann gegen 10:00 Uhr Ontario time bei bestem Wetter auf den ca. 700km langen Weg nach Sault Ste. Marie. (sprich in gut deutsch: Sue San Marie)

Im Wal-Mart in Barrie deckten wir uns mit Dingen für den Tag ein, denn man sollte schon wissen das man im Winter unterwegs immer genügend Getränke, Lebensmittel, warme Decken u.s.w. dabei haben sollte, man weiss ja nie, was einen da draussen erwartet. Menzelmaessig aengstlich waren wir aber nicht, schliesslich ist das hier Canada und nicht die Wueste Goby.
Die Aussicht war herrlich und wir genossen jeden Kilometer. Jedoch schlug schon weit vor Sault Ste. Marie das Wetter um und anfängliches Schneetreiben wurde dann zum Schneesturm. Der Hwy 17 wurde dann ca. 60km vor Sault Ste. Marie gesperrt und nichts ging mehr. Ab und zu fuhr mal ein Police Officer mit seiner blau-roten code3-bar auf dem Dach an uns vorbei und checkte den Stau. Als einer seiner Kollegen kam, hielt der neben uns und rief aus dem Fenster: "follow me". Auf diese Weise fuhren nun alle PKWs und Pick up Trucks in Kolonne auf der Gegenfahrbahn hinter ihm her und wir erreichten schliesslich das Super8 Motel in Sault Ste. Marie, wo wir unsere zweite Nacht verbrachten.

Am nächsten Morgen trafen wir auch einen der Police-Officer wieder, der auch in dem Motel sein Frühstück zu sich nahm, während er seinen Ford Excursion draussen vor unserem Zimmer parkte.

Es ist schon verblueffend, wie relaxed die Canadier hier ihren Tag beginnen.

Nach dem Frühstück gab es noch einen Coffee to go und weiter gings Richtung White River, wo sich unsere Naddel (uns war wohl kein besserer Spitzname für Nathalie eingefallen) mit Winnie the Pooh verabredet hatte. Die bekannte Comicfigur hatte dort ihren Ursprung. So wurde aus einem aufgezogenen Braunbären später das Maskottchen der canadischen Army, welche dann von den Disney Studios zur Comic Figur gemacht wurde. Das tolle an der Geschichte ist, das der Name Winni the Pooh ursprünglich von Winnipeg abstammt.
Und bis dorthin lagen nun noch ca. 1.400km vor uns. 700km bis Thunder Bay, und weitere 700km bis zum Ziel in Winnipeg. Die Landschaft war atemberaubend und je nördlicher wir kamen, je weiter fielen die Temperaturen in den Minusbereich, wenn auch das Wetter an sich besser wurde. So macht das reisen wirklich Spass, der automatisch zuschaltbare Allradantrieb gab sein Bestes und wir cruisten gemütlich mit den auf dieser Piste erlaubten 90km/h durch die Winterlandschaft Ontarios.
So um die Mittagszeit erreichten wir dann endlich White River und latschten als einzige durch den Schnee, um dem Wahrzeichen, der Statue of Winnie the Pooh mal ganz nah zu sein. Aber so ist das eben, wenn wir deutschen uns mal was in den Kopf gesetzt haben, dann bringt uns auch so schnell nichts davon ab, nicht einmal ein Meter hohe Schneewehen. Aufgefallen sind wir sowieso schon, da ein Auto mit einem license-Plate aus dem Yukon Territory doch wohl eher selten hier in Ontario zu sehen war.

Direkt nebenan im A&W, das ist eine amerikanische Fastfoodkette, gabs dann die sogenannten Mama- und Papaburger. Für den grossen Hunger ginge auch ein Oncleburger. Die Naddel zog dann aber doch das Kids-Menu mit dem Teenieburger vor. Zwar hatte jeder von uns nur eine kleine Cola bestellt, die entpuppte sich aber als 1 Liter Glass. Ich möchte garnicht wissen, wie erst eine grosse Cola ausgesehen hätte.

Wir liessen an diesem Tag noch Nipigon und Thunder Bay hinter uns und verbrachten die Nacht in Kakabeka Falls, was am Hwy 11 liegt und nur ca. 25km weiter entfernt als über die Piste des Hwy 17. Warum wir Kakabeka Falls ansteuerten hat natürlich auch einen Hintergrund. Hier gab es noch eine weitere Sehenswürdigkeit, von der ich euch im nächsten Posting erzählen werde.