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| Flying J Truck Stop in Fargo, North Dakota |
Wir schreiben das Jahr 2011, irgendwas kurz vor Mitternacht zum 16. Mai auf dem Flying J in Fargo, North Dakota/USA und die geistig stark unterkühlten Menschen sterben scheinbar nicht aus.
Ich hatte Holger Menzel, Truck Driver (non professional) bei Bison Transport, schon einiges zugetraut aber jetzt hat er dem Fass den Boden ausgeschlagen.
Seit längerer Zeit ist es mir immer wieder passiert, dass irgend so ein Trottel mit seiner Hand während meiner Pause an von außen an die Wand meiner Kabine schlägt, mich aus dem Schlaf reißt, und dann schnell in der Nacht verschwindet. Heute war ich schnell genug um ihn dabei zu erwischen als er zum vierten Mal in dieser Nacht mit seiner Faust an meine Kabine schlug. Holger Menzel !
Ich folgte ihm in den Truckstop und stellte ihn zur Rede woraufhin er mir weismachen wollte, dass mir wohl die Heinzelmännchen einen Streich spielen wollten und er nur zufällig an meinem Truck war.
Kurzerhand klopfte ich bei ihm persönlich an und schlug ihn am Fueldesk zu Boden woraufhin die Kassiererin sofort die Cops zu Hilfe rief. Die waren auch sofort zur Stelle und nahmen meine ID auf, ließen mich dann aber sofort gehen, nach dem ich ihnen erklärte was dieser arme Irre tat. Menzel wollte auf Anfrage der
Fargo Police auch nichts gegen mich unternehmen, der weiß schon warum.
Noch im Training bei Bison Transport lernte ich, dass niemand das Recht hat, jemanden während der vorgeschriebenen 8 Stunde Schlaf (sleeperberth) aus dem Schlaf zu reißen, denn diese Ruhezeit ist in den USA gesetzlich festgelegt und muss eingehalten werden.
Es reicht diesem Menschen offenbar nicht, dass er erst all seine Freunde verliert, jetzt muss er auch noch kriminell werden und gegen geltende Gesetze verstoßen. Wie krank muss jemand eigentlich sein um Menschen wie mir derartig auf den Sender zu gehen?
Ich wünsche diesem Menzelmännchen von ganzem Herzen alles Gute für sein hoffentlich nur noch kurzes Leben und vor allem, dass ich ihn nie wieder sehen muss.
Leute, wie der Stasi-Schwabe Holger Menzel, werden wie Erich Honecker von uns gehen – EINSAM !






















Volker und JP, die inzwischen beide fuer eine Company in Steinbach, Manitoba einen Flatbed Truck lenken, erwarteten uns bereits in Regina, Saskatchewan, zum Abendessen. Bei Salat, Fisch, Fleisch und reichlich Pepsi hatten wir uns viel zu erzaehlen und wie immer wurde es ein lustiger Abend. JP war gerade aus Kansas zurueck und Volker kam aus New Brunswick nach Regina. Wir meisterten den Great Lake Rounder von Toronto bis nach Calgary, da liegt Regina natuerlich als Drehkreuz der Trucker passend am Trans Canada Highway und die oertlichen Truckstops bieten die Gelegenheit zum wohlverdienten Feierabend.




